Der Babynator (Filmkritik)

Leutnant Shane Wolf (Vin Diesel) ist Leiter einer Spezialeinheit, mit dem Auftrag einen Computerspezialisten, der ein gefährliches militärischen Programm – genannt Ghost – entwickelt hat, aus der Geiselhaft zu befreien. Doch der Einsatz schlägt fehl, und die Geisel stirbt.

Die Army ist noch immer hinter dem Programm her, und weil der EDV-Speziallist ein Schließfach in der Schweiz hat, fliegt ein General mit der Witwe in die Alpen um den Inhalt abzuholen. Währenddessen wird Shane abkommandiert, um auf die Kinder der Familie aufzupassen. Und so ganz nebenbei nach dem Programm zu suchen. Das passt ihm gar nicht, denn mit Kindern kann der harte GI nichts anfangen.

Als er ankommt und versucht mit militärischer Genauigkeit nach den Kleinen zu sehen, macht er sich dabei keine Freunde. Die Kinder selbst leiden noch unter dem Verlust ihres Vaters, und haben ihre eigenen Probleme. Die ältere Tochter macht gerade ihren Führerschein, dabei hat sie schon 22 Fehlstunden von 23. Der ältere Sohn wurde von seinem Vater ins Wrestling Team eingeschrieben, dabei würde er lieber Theater spielen.

Natürlch bekommen sie einigen Ärger mit dem stellvertretenden Direktor. Einzig die Direktorin (Lorelai Gilmore) steht hinter ihnen. Und dann kommt dieser Soldat daher und will von ihnen Disziplin. Sie wollen ihn so schnell als möglich los werden. Doch als sie im Haus von Ninjas überfallen werden andert sich ihre Meinung über Shane rapide. Und auch Shane entdeckt seinen weichen Kern und kommt den Kindern näher.

Doch kann er die Kinder auch vor allem Übel bewahren??? Und wird er der Direktorin näher kommen???

Kritik:

Vin Diesel in einer Komödie, und als Babysitter? Ob das gut gehen kann? Ja, kann es. Er kann sogar in diesem Genre überzeugen. Vin verleiht dem Charakter seine gewohnte Coolness, und ist noch dazu für ein paar Lacher gut. Die Jungdarsteller haben beim Unterricht aufgepasst und spielen ihre Rollen solide.

Die Gewalt im Film ist sehr zurückhaltend, da es sich hier ja um einen Kinderfilm von Disney handelt. Trotzdem gibt es einen Kung Fu Kampf und eine Explosion. Aber erwartet euch davon nichts. Soll ja eine kindgerechte Komödie sein. Und das ist sie auch. Dennoch vermag etwas Spannung aufkommen. Natürlich gibts dann einen kleinen Showdown, wo alle zusammenhalten und die Guten deshalb auch gewinnen.

Der Humor ist zwar nicht übermäßig, aber auch nicht zuwenig vorhanden. Der Film bietet einiges an Situationskomik und auch der Vizedirektor schiebt ab und zu eine sarkastische Meldung in Richtung Shane, so haben auch Erwachsene ihre Freude daran.

Fazit:

Alles in Allem eine solide Familienunterhaltung mit einem coolen, und vor allem auch witzigen Vin Diesel.

3/5

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