Elmer – Brain Damage (Mediabook Review)

Als der junge Brian eines morgens erwacht, ist in seinem Leben buchstäblich der Wurm drin. Dessen Name: Elmer – ein bösartiger Parasit, der sich Brians Körper als menschlichen Wirt ausgesucht hat und ihn nur dann weiter mit einer süchtig machenden Droge versorgt, wenn dieser ihm menschliche Hirne zum Verzehr vorsetzt. Was mit ein paar blutigen Streifzügen beginnt, endet im Mord an der eigenen Freundin. Und in der Erkenntnis, dass er seinen parasitären Drogenlieferanten schnellstmöglich loswerden muss. Egal, wie…

Schon mit „Basket Case“ hat Underground-Filmikone Frank Henenlotter der Horrorgemeinde einen unvergesslichen Kultfilm geschenkt. Mit seiner durchgeknallten Horrorallegorie auf Drogenabhängigkeit ging er noch ein paar entscheidende Schritte weiter. Ein Ereignis, das Genrefans mit einem umfangreich ausgestatteten Mediabook nun gebührend feiern dürfen.

Bild:

Koch Media überzeugt mal wieder mit digitaler Bearbeitung eines Klassikers aus den 80ern. Elmer wird in eher dunklen, aber kräftigen Farben präsentiert. Kontrast und Helligkeit sind gut eingestellt, so gehen bei finsteren Szenen auch keine Details verloren. Weder im Nachtklub, noch auf dem Schrottplatz. Helle Szenen kommen ohne Überstrahlungen aus. Dank der digitalen Bearbeitung fallen weder Defekte, noch Staubkörner auf. Gelegentlich gibt es ein leichtes Rauschen. Die Schärfe ist auf angenehmen Niveau im mittleren Bereich. Sie schwankt bei Nahaufnahmen von Elmer,  ansonsten bleibt sie eher konstant.

4,5/5

Ton:

  • Stereo 2.0 Deutsch
  • Stereo 2.0 Englisch
  • Dolby Digital 5.1 Englisch
  • Musikspur

Der Ton kann ebenfalls überzeugen. Er kommt wuchtig und mit gut abgemischten Höhen und Tiefen aus den Lautsprechern. Dabei sind die Dialoge immer gut verständlich und werden nicht überlagert. Bei der deutschen Tonspur fällt ein leichtes Hintergrundrauschen auf. Dem englischen Originalton wurde auch ein Upmix auf 5.1 gegönnt, wobei auch die Rears mit Musik angespielt werden. Es gibt eine eigene Spur für die Musik.

3,5/5

Extras:

  • Trailer
  • Bildergalerie
  • Audiokommentar von Regisseur Frank Henenlotter
  • Making of
  • Interviews
  • Featurette über die Effekte
  • Q&A mit Regisseur Henenlotter
  • Kurzfilm
  • Bildergalerie mit seltenem Werbematerial

Auch beim Bonusmaterial hat sich Koch Media wieder sehr viel Mühe gegeben. Es füllt eine eigenen DVD. Beim Making of bekommen wir einen guten Einblick in die Entstehung des Films, weiters gibt es mehrere Interviews und einige Featurettes, die die Effekte behandeln. Empfehlenswert ist auch der Audiokommentar. Ein Kurzfilm hat es auch auf die DVD geschafft.

5/5

Fazit:

Koch Media bringt einen weitern Horror Klassiker in einem Mediabook, das sich durchaus sehen lassen kann. Damaged Brain spielt gekonnt auf die Thematik des Drogenkonsum, vom Anfang bis zum Entzug und der Abhängigkeit. Stellvertretend für die Sucht stellt Regisseur Henenlotter ein hirnfressendes Monster dar. Die Effekte sind für die damalige Zeit durchaus gelungen. Obgleich die gezeichneten Blitze aus heutiger Sicht ein wenig angestaubt wirken, überzeugen die handgemachten Bluteffekte auf ganzer Linie. Horrorfans sollten die gelungene Neuauflage nicht verpassen.

4,5/5

Wir bedanken uns bei Koch Media für die freundliche Unterstützung.

Hier könnt ihr das Mediabook kaufen.

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