Santa’s Slay – Blutige Weihnachten (Filmkritik)

1000 Jahre lang musste der Sohn des Teufels, nachdem er eine Wette gegen einen Engel verloren hatte, den Weihnachtsmann spielen und Geschenke verteilen. Endlich hat er seine Wettschuld abgearbeitet. Nun kann er endlich wieder böse sein. Das nützt er natürlich gleich aus und töte alle, die ihm begegnen.

Als Schauplatz seiner Aktion wählt er einen kleinen Ort mit dem treffenden Namen Hell. Dort sind schon fast alle in Weihnachtsstimmung und ahnen nichts von ihrem Schicksal. Nur der Metzgergehilfe Nick hält nicht viel von Weihnachten. Das kommt anscheinend daher, da sein seltsamer Großvater das Fest seit je her verteufelt. Denn der Alte hat auch einen guten Grund dazu. Er kennt die wahre Geschichte vom Weihnachtsmann, und ist, seiner Meinung nach, bestens auf dessen Kommen vorbereitet…

Kritik:

Schon in der Eröffnungsszene wird dem Zuseher klar, dass es sich hierbei um eine reine Horrorkomödie handelt. Santa metzelt sich sarkastisch durch den weihnachtlichen Gabentisch. Zum Glück ist er selbst dabei recht ernst, und vollbringt seine Taten ohne lästige Kommentare.

Dabei wird das Tempo recht hoch gehalten, so dass der Film nie langweilig wird. Die Effekte sind zwar von einem Splatterfilm weit weg, dennoch recht gut gemacht. Die blutigen halten sich mit den unblutigen Szenen in der Waage. Dennoch sind die Morde recht abwechslungsreich und teilweise kreativ. Spannung bleibt allerdings aus, da sich der Film mehr auf den Humor konzentriert.

Bill Goldberg passt perfekt in die Rolle des Weihnachtsmannes. Mit seiner Mimik und ein paar, passenden Meldungen kann er vollends überzeugen. Von den anderen Darstellern fällt keiner wirklich auf. Weder positiv noch negativ.

Ihre Charaktere wurde aber recht abwechslungsreich gestaltet und bedienen somit einige Klischees. Dazu gesellt sich eine grantige Pensionistin, ein Pfarrer, der die Kollekte im Nightclub verprasst und ein naiver Hauptdarsteller, der nicht merkt, dass ein Mädchen in ihn verliebt ist. Und natürlich gibts auch einen verrückten alten Mann, der dann eine wichtige Rolle im weiteren Verlauf spielt.

Die eigentliche Hintergrundgeschichte wird erst mitten im Film erzählt, was einen interessanten Aspekt darstellt. Der Zuseher wird vorerst über die Beweggründe des wütenden Weichnachtsmannes im Dunkeln gelassen, und kann ihm ohne großartige Gedanken an die Handlung zu verlieren, bei der Arbeit zusehen.

Fazit:

Auch ein böser Santa hat das Potential für einen gelungenen Filmabend. Der Hauptdarsteller passt überraschend gut in die Rolle. Und der Film hebt sich ein wenig von der Durchschnittsware ab.

4/5

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