Santa Clause 2 (Filmkritik)

Weihnachten rückt wieder mal näher, und Scott bereitet sich schon auf seinen einzigen Arbeitstag im Jahr vor. Doch da stellen sich neue Probleme ein. Sein Sohn Charlie ist auf die Liste der unartigen Kinder gerutscht, und Scott muss bis Heiligabend heiraten, ansonsten darf er seinen Job nicht weiter ausführen, und Weihnachten würde sterben.

Und so muss er zurück nachhause, um einerseits nach seinem Sohn und andererseits nach einer Braut zu sehen. Doch er kann auch die Werkstatt nicht alleine lassen. So schaffen ihm die Elfen einen Doppelgänger. Und obwohl er recht künstlich aussieht, merken die Elfen nichts und arbeiten weiter.

Scott kann sich nun um seine Privatangelegenheiten kümmern. Zunächst spricht er bei Charlies Direktorin vor, da der Junge Schuleigentum verunstaltet hat. Gemeinsam verdonnern sie ihn zu gemeinnützigem Dienst. Bei der Aufsicht kommen sich Scott und die Direktorin näher. Mit Hilfe seiner Weihnachtsmannmagie schafft er es sogar, eine kleine Beziehung mit ihr einzugehen.

Doch als er ihr offenbart, wer er wirklich ist, setzt sie ihn entrüstet auf die Straße. Die Situation scheint hoffnungslos zu sein. Auch Charlie ist sauer auf seinen Vater. Darf er doch dessen Geheimnis nicht verraten, und dann macht sein Alter auch noch mit seiner strengen Direktorin rum. Und am Nordpol hat der Doppelgänger die Werkstatt in einen Militärstaat verwandelt. Kann Scott Weihnachten noch retten?

Kritik:

Wie in Hollywood üblich dauert es nicht lange, bis ein erfolgreicher Film fortgesetzt wird. Und wie meist üblich, enttäuscht die Fortsetzung dann ein wenig. Ebenso ist es auch bei “Santa Clause“. Hin und wieder gibt es ein paar gute Szenen, oder Kommentare von Scott, doch der Großteil des Filmes bezieht sich neben einer sich entwickelnden Liebensgeschichte auf diverse gewollt lustige, und doch fehlgeschlagene, Ideen.

So sind die sprechenden Rentiere eine nette Idee, jedoch ist das flugunfähige Exemplar einfach nicht witzig. Und die Santapuppe zielt dann mit seinen Soldaten den Film in Richtung Action, was dem Film einerseits Tempo bringt, aber andererseits ein wenig schadet. Zu den guten Momenten zählt zweifellos Tim Allens Darbietung während er mit seiner Freundin alleine ist. Bei den anderen Szenen kann auch er nicht mehr viel retten. Oftmals wirkt die Szenerie einfach zu kitschig.

Ebenfalls ein netter Einfall sind die Sagengestalten, die bei Santa einen Rat abhalten, und denen er dann von seinem Problem erzählt, nachdem über den neuen Namen der Zahnfee abgestimmt wurde. So werden auch diese Figuren personifiziert.

Die Charaktere sind größtenteils aus dem Vorgänger bekannt. Charlie befindet sich in der Pubertät, ist verliebt und rebelliert gegen das System. Noch dazu leidet er unter seines Vaters Job, da er mit niemanden darüber reden kann. Scott hat sich an sein neues Leben gewöhnt, muss nun aber feststellen, dass es auch seine Tücken hat. Die Rolle von Scotts Ex-Frau wird immer kleiner, und trägt nicht mehr wirklich zur Handlung bei. Ansonsten bleiben die Figuren recht oberflächlich.

Fazit:

Die Fortsetzung schafft es leider nicht, zu überzeugen. Tim Allen wirkt viel zu blass. Es wurde zu viel Wert auf kitschige Details gelegt, anstatt dem Vorgänger treu zu bleiben.

2/5

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