Eine Wüste Bescherung (Filmkritik)

Weihnachten rückt näher, und Jakes Vater möchte seinen Sohn, der in Kalifornien zur Schule geht, an Heiligabend zuhause haben. Jake hat es allerdings noch nicht verkraftet, dass sein Vater kurz nach dem Tod seiner Mutter wieder geheiratet hatte, und so tauscht er das Ticket seines Vaters ein, und möchte Weihnachten mit seiner Freundin Allie am Strand verbringen. Diese ist davon allerdings überhaupt nicht begeistert. Und Jakes Vater wünscht sich nichts mehr, als seinen Sohn mal wieder zu sehen, darum bietet er ihm seinen 1957er Porsche an, sollte Jake es bis Heiligabend um 18 Uhr zum Essen schaffen.

Den Porsche vor Augen, taucht er erneut die Tickets und berichtet Allie von seinem Sinneswandel. Doch Tags darauf erscheint Jake nicht zum vereinbarten Abfahrtstermin, also beschließt Allie mit Jakes Nebenbuhler Eddie mitzufahren. Jake ist offenbar verhindert. Er sitzt, als Weihnachtsmann verkleidet, mitten in der Steppe. Da er weder seinen Bart abkriegt, noch Geld eingesteckt hat, steht ihm eine abenteuerliche Reise bevor.

Dabei verfolgt Jake zwei Ziele. Zum einen will er den Porsche haben, und er will auf keinen Fall seine Freundin an Eddie verlieren. Doch schlittert er von einem Problem in das Nächste, und trifft dabei die unterschiedlichsten Menschen. Aber die Zeit arbeitet gegen ihn, und Jake muss sich für ein Ziel entscheiden…

Kritik:

Disney bringt mal wieder eine Teenager-Weihnachtsgeschichte. Das Grundkonzept samt Botschaft ist nicht neu, dennoch bietet die Handlung etwas Abwechslung. Gegen Ende steuert der Film leider unaufhörlich in Richtung kitschiges Happy End. Naja, eine Disney-Weihnachtskomödie halt.

Unser Protagonist, Jake (Jonathan Taylor Thomas), windet sich mit Hilfe der einen oder anderen Lüge gekonnt durchs Leben. Dass er damit auch einfahren kann, wird ihm klar, als er mitten in der Steppe, in einem Weihnachtsmannkostüm, erwacht. Nun muss er versuchen, ohne Geld, nach New York zu kommen. Irgendwie schafft er es doch immer wieder mit Einfallsreichtum seinem Ziel näher zu kommen.

Es wäre ja kein Diesney-Weihnachtsfilm, würde Jake auf seiner Reise nicht ein paar gute Taten erledigen. Anfangs verlangt es die Situation, aber gegen Ende hilft er schon freiwillig. Und so setzt er auch im Verlauf des Filmes andere Prioritäten. Auch andere Charaktere durchleben eine Entwicklung und Veränderung.

Die Schauspieler machen ihre Sache dabei ordentlich, jedoch sticht keiner heraus. Jonathan Taylor Thomas kommt nicht übers “Hör mal, wer da hämmert“ Niveau raus. Auch der Humor kommt aus derselben Schublade, wobei die Serie damals witziger war. Dennoch gibts ein paar gute Momente, die einem einen Lacher abgewinnen können. Der Film weist eigentlich keine Längen auf, und die Musikstücke wurden größtenteils auch gut gewählt.

Fazit:

Eine Weihnachtskomödie, die auf die Zielgruppe Teenager ausgerichtet ist, neben einer netten Geschichte, klassischen Klischees, auch ein paar lustige Szenen bietet.

2,5/5

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