Das Geisterschiff der Reitenden Leichen (Filmkritik)

Eine Bootsbaufirma möchte mit einer Sensation ihr neues Produkt bewerben. Dazu setzen sie zwei junge Frauen vor Grönland in ihrem neuen Motorboot aus. Sie sollen von einem der vorbeifahrenden Linienschiffe gerettet werden. Doch das Unternehmen scheitert, als das kleine Boot im Nebel einem alten Segelschiff begegnet und damit kollidiert. Die jungen Frauen sind gezwungen, auf das Schiff zu gehen.

Währenddessen sorgt sich die Freundin des einen Mädchens um ihr Wohlergehen, da sie schon drei Wochen lang verschwunden ist. Sie geht der Sache nach. Ihre Chefin führt sie zum Chef der Bootsbaufirma, der ihr von der Werbung erzählt. Da sie aber mit der Polizei droht, wird sie kurzerhand ein eine Zelle gesperrt.

Da sich der Chef auch Sorgen um sein Boot macht, besucht er mit seiner Geschäftspartnerin einen Wissenschaftler, der es für unmöglich hält, dass ein Nebel unbemerkt auftaucht, und noch dazu tropische Hitze neben Grönland verbreitet. Als er aber vom Geisterschiff erfährt, will er sich den Beiden bei der Suche anschließen.

Und so fahren die Drei mit der eingesperrten Frau und zwei weitern Helfern aufs Meer, um nach den Vermissten zu Suchen. Schließlich finden sie das Geisterschiff, aber von den beiden Frauen keine Spur. Als sie das Schiff betreten machen sie eine grausame Entdeckung. Die Tempelritter haben hier ihre letzte Ruhe gefunden, und stehen jede Nacht auf, um nach Blut zu lechzen…

Kritik:

“Das Geisterschiff der Reitenden Leichen“ wirft die Werte der beiden Vorgänger noch Mal über den Haufen und tanzt somit komplett aus der Reihe. Hier gibts keine Ruine, die Templer wurden nicht hingerichtet, und reiten tun sie schon gar nicht. Dabei fristen sie ihre Zeit auf einer spanischen Galeone des 16. Jahrhunderts, obwohl die Kreuzzüge schon einige hundert Jahre zuvor aus waren. Doch der Professor erklärt dies im Film damit, dass eine Gruppe von Templern schon einige hundert Jahre die Meere unsicher gemacht hat, und irgendwann von einem Holländer aufgenommen wurden, und nun mit ihrem Geisterschiff in einem dichten Nebel weiter segeln, und Menschen, die es betreten in eine andere Dimension führen.

Und so machen auch die beiden ausgesetzten Models Bekanntschaft mit den Templern auf hoher See. Richtig spannend wirds wenn einer der Protagonisten alleine das Schiff erkundet, und die Templer aus ihren Holzkisten kriechen. Hier erklingt wieder die typische Musik der Filmreihe, und die Zombies verfolgen ihr Opfer langsam, aber unaufhaltsam. Dabei entsteht auch eine gute Atmosphäre, wobei der Schauplatz mit dem Geisterschiff hervorragend geeignet ist. Action gibts dabei so gut wie gar keine, es gibt auch fast keine Morde. Von den wenigen fließt nur bei einem Blut, und dieser war auch der Grund der damaligen Beschlagnahmung.

Die wenigen atmosphärisch guten Szenen werden leider durch langwierige, tempolose und teilweise ungewollt witzige Szenen umrandet. Die schlechten Schauspieler geben dem Film dann den Rest. Man sympathisiert mit keinem der Charaktere und hofft die Leichen schnell wieder zu sehen, doch der Film verwendet mehr Zeit für die von Logiklöchern zerfressene Handlung.

Fazit:

Teil 3 der Reihe kann leider überhaupt nicht mehr überzeugen. Atmosphäre und Spannung sucht man hierbei vergeblich.

0,5/5

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