Das Blutgericht der Reitenden Leichen (Filmkritik)

Ein junges Paar verirrt sich des Nächtens auf dem Weg in ein nahe gelegenes Dorf. Anstatt Hilfe finden sie die Tempelritter, die den Mann töten und die Frau mit auf ihre Burg nehmen. Dort wird sie geopfert und ihr Blut getrunken. Durch diese Rituale werden die Templer unsterblich, und kehren jedes Jahr für sieben Nächte zurück. Jede Nacht opfern die Dorfbewohner eine ihrer Töchter, um die Templer zu besänftigen.

Eines Tages zieht ein junger Arzt mit seiner Frau in das Dorf. Die Einwohner lassen sie nur Argwohn und Ablehnung spüren. Einzig der Dorftrottel und eine junge, elternlose, Frau möchten mit den Neuen was zu tun haben. Der alte Arzt rät ihnen vor seiner Abreise, nichts zu hinterfragen.

Nachts wird die Frau des Arztes von Glockengeläute aus dem Schlaf gerissen. Um sie zu beruhigen geht ihr Mann mit ihr nach draußen, wo sie eine Prozession beobachten. Nicht wissend, dass die junge Frau den Untoten geopfert wird, gehen sie wieder schlafen. Auch ihre Haushälterin möchte nicht über diese Geschehnisse sprechen.

Nachts darauf klopft eine junge Frau an die Tür des Arztes und bitte um Hilfe. Es soll nicht lange dauern, bis sie vom Pöbel abgeholt wird. Am nächsten Morgen macht sich der Arzt auf die Suche nach der Kleinen, und erfährt vom Dorftrottel, dass sie mit Sicherheit tot sei. Doch ihre Eltern teilen dem Doktor mit, dass ihre Tochter in die Nachbarstadt gefahren sei.

Als in der nächsten Nacht ihre Haushälterin vom Mob abgeholt wird, will der Arzt nicht länger zusehen. Er befreit das Mädchen, und zieht somit den Zorn der Templer auf sich. Nun muss er um sein Leben und das seiner Freunde fürchten, denn die Reitenden Leichen werden nicht eher ruhen, bis sie ein Opfer gefunden haben…

Kritik:

Nach dem enttäuschenden Vorgänger sinnt Ossorio wieder auf alte Werte und verlagert sein “Blutgericht der Reitenden Leichen“ somit wieder ans Festland. Ein Blutgericht erleben wir leider nur bei der Eröffnungsszene, danach wird der Film harmloser. Die Morde geschehen im Off und bis zum Showdown gibts dann doch ein paar Längen. Zwischendurch wird eine Jungfrau zur Küste gebracht, die dann abgeholt wird.

Die Szenen mit den Leichen sind teilweise schon aus Teil 1 bekannt, denn sie wurden auch hier recycelt. Die extra für Teil 4 gedrehten Szenen fügen sich dann fast nahtlos an die Alten an, so dass ein Unterschied zwar auffällt, aber nicht störend wirkt. Atmosphäre kommt erst auf, sobald die Leichen auf ihren Pferden sitzen und mit der stimmigen Musik los reiten.

Richtig spannend wirds erst nachdem der Arzt die Jungfrau gerettet hat, und er sich mit seiner Frau und den beiden Freunden im Haus verbarrikadiert. Es scheint schier aussichtslos zu sein, denn die Templer dringen bald ins Haus ein. Noch dazu fiebert man hier erstmals mit den Charakteren mit, denn der Film hat sich im Gegensatz zu seinen beiden Vorgängern etwas mehr mit seinen Hauptdarstellern befasst.

Fazit:

Somit kann Teil 4 der Reihe wieder an den kultigen ersten Teil anknüpfen. Er erreicht zwar nie seine Stärken, überzeugt aber dennoch mehr als sein Vorgänger.

2,5/5

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