Critters 3 – Die Kuschelkiller kommen (Filmkritik)

Nachdem die Crittersinvasion in dem kleinen Städtchen in Kansas abgewehrt werden konnte, verblieb Charlie auf der Erde, um sicherzustellen, dass wirklich alle Critters tot sind. So durchforstet er die angrenzenden Gemeinden, und Wälder auf der ruhelosen Suche nach den Biestern.

Auf einer Landstraße in der Nähe ist gerade ein Vater mit seinen beiden Kindern unterwegs, um vom Urlaub nachhause zu fahren. Es war der erste gemeinsame Urlaub, nachdem die Mutter verstorben ist. Und schon sind sie wieder auf dem Weg in ihren tristen Alltag im abbruchreifen Wohnhaus, und tagelang ohne Vater, denn der arbeitet als Lokführer in Chicago.

Plötzlich platzt der Reifen ihres rostigen Wohnmobiles, und die kleine Familie muss einen unplanmäßigen Halt auf einem Parkplatz einlegen. Während der Vater den Schaden behebt, erkunden die beiden Kinder die Umgebung und treffen dabei auf einen Jungen namens Josh. Beim Spielen gehen die Kids in den nahen Wald um ihr Frisbee zu holen. Plötzlich springt ein recht verwirrter Mann aus einem Erdloch und erzählt ihnen etwas über Außerirdische; Charlie.

Nachdem der Reifen gewechselt ist, geht die Fahrt weiter, nicht wissend, dass ein Critter mit an Bord ist, und bereits Eier gelegt hat. Aber dieser bleibt nicht das einzige Problem. Der Vermieter möchte die Hausbewohner auf illegale Weise vertreiben, um sich die Umsiedlungskosten zu sparen. So tut der Hausbesorger alles, damit die Leute so schnell wie möglich freiwillig ausziehen. Weil dieser aber die Arbeit nicht gewissenhaft erledigt, kommt der Vermieter mit seinem Stiefsohn, Josh, selbst vorbei.

Sie kappen die Strom und Telefonleitung. Somit haben die Critters auch die Dunkelheit auf ihrer Seite. Aus dem Haus gibt es kein Entrinnen …

Kritik:

Nachdem die Reihe bereits nach Teil 2 hätte abgeschlossen sein sollen, und man sich einige Jahre später entschied sie fortzusetzen, musste man die Handlung auf eine andere Familie, sowie andere Stadt verlagern, um wieder etwas Schwung in die Sache zu bringen. Damit doch ein kleiner Übergang besteht, sieht man anfangs eine Rückblende mit sämtlichen Szenen aus Teil 2. Einzig die Figur des Charlie blieb erhalten, und so bekam auch dieser gegen Ende eine tragende Rolle.

Der Film fokussiert diesmal eine eher ärmliche Familie, die ihre Mutter verloren hat. Der Vater wird mit der Situation nicht fertig, er flüchtet sich in seine Arbeit, weit weg von zuhause. Auch wenn er mit seinen Kindern, Anni und Johnny, zusammen ist, weiß er sich nichts mit ihnen anzufangen. Und so bleiben die Kinder meist bei dem ältern Ehepaar, das über ihnen wohnt.
In den Ferien freunden sich die beiden Kids durch Zufall mit dem Sohn ihres Vermieters an, der das Haus schleifen will. Der Junge, Josh (Leonardo DiCaprio), kann den Plänen seines Stiefvaters gar nichts abgewinnen, muss aber mit ihm ins Haus mitkommen, und steht so, eher unfreiwillig, den Bewohnern im Kampf gegen die Critters zur Seite.

“Critters 3“ punktet vor allem bei der Atmosphäre, denn ein Stromausfall bei Nacht und ein Haus, das zur tödlichen Falle wird, bieten da einiges an Potential, das auch genutzt wird. So kommt teilweise sogar Spannung auf, die hier zum Glück nicht durch nervende Kommentare der Critters zunichte gemacht wird. Effekte gibt’s leider sehr wenige zu begutachten. Hier wurde leider nicht auf derselben Schiene wie mit Teil 2 gefahren. Es fließt zwar etwas Blut, aber auf härtere Einstellungen wurde getrost verzichtet.

Die Charaktere sind sehr abwechslungsreich und bedienen manche Klischees, was etwas Schwung in die Sache bringt. Auf den Kopfgeldjäger aus den Vorgängern wurde hier größtenteils verzichtet. Er bekommt nur gegen Ende einen kleinen Auftritt. Leider können die Darsteller in ihren Rollen nur bedingt überzeugen. Es gibt auch keinen richtigen Hauptdarsteller. Die paar die in Frage kämen, verdienen es sich durch ihre Leistung nicht wirklich. Es macht auch keiner eine Charakterentwicklung durch. Leonardo DiCaprio gab in “Critters 3“ sein Filmdebüt. Wenn man einen aktuellen Film mit ihm betrachtet, ist eine enorme Steigerung zu vermerken.

Leider sind dem Team auch einige Filmfehler unterlaufen, wie z.B. der Lift, der ohne Strom fährt, oder der Fernseher der läuft, obwohl es im ganzen Haus finster ist.

Fazit:

Somit schaffen die Critters den Übergang vom abgeschlossenen Zweiten Teil zum Dritten, ohne viele Erklärungen anzustellen.Leider gibt’s weniger Blut als im Vorgänger, aber als Entschädigung wurden keine Dialoge der Aliens aufgenommen.

2,5/5

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