Critters 2 – Sie kehren zurück (Filmkritik)

Zwei Jahre sind seit dem außerirdischen Überfall in Kansas vergangen. Der Vorfall hat die kleine Stadt gespalten. Einige glaubten Familie Brown die Geschichte mit den Critters, andere verurteilten sie der Lügnerei.
Daher zog auch die Familie in eine andere Stadt. Aber auch der Sheriff wurde wegen seiner Überzeugung, die Critters gesehen zu haben abgewählt. Er zog sich aus der Stadt zurück und lebt nun in seinem Wohnwagen am Stadtrand. Und Chalie, der Dorfalkoholiker, ist auch verschwunden. Aber den vermisst niemand, bis auf einen. Sein alter Freund Brad Brown.

Charlie wurde vor einiger Zeit von den außerirdischen Kopfgeldjägern, die sich selbst “Bounty Hunters“ nennen, mitgenommen und arbeitet jetzt mit ihnen zusammen. Als sie gerade einen ihrer Jobs erledigen, erhalten sie die Nachricht, dass es noch Critters auf der Erde gibt. Und so machen sie sich auf, um die Menschheit erneut zu retten.

Auf der Erde steht inzwischen das Osterfest an, und Brad besucht seine Großmutter. Die Dorfgemeinschaft weist den jungen Brown noch immer ab, nur die Reporterin des Provinzblattes interessiert sich für den Jungen.
Die Dorfgemeinschaft hat aber andere Sorgen zurzeit, denn sie veranstalten jedes Jahr ein lustiges Eiersuchen für die Kinder. Nicht ahnend, dass Großmutter Brown die Eier von der alten Brown Farm hat. Denn es dauert nicht lange, und die Critters schlüpfen. Und die wollen nur das Eine, Fressen …

Kritik:

Zwei Jahre nach dem Erfolg von “Critters“ schickte Mick Garris die bissigen Weltallknäuel erneut ins Rennen. Er versuchte mit der Handlung direkt an Teil 1 anzuschließen, wobei ein paar Logiklöcher entstanden. Andere Gegebenheiten wiederum hat er recht gut erklärt. Auch von Vorteil ist, dass er einige Darsteller aus dem Vorgänger wieder mitspielen ließ.

Auch die Stadt hat sich etwas verändert. Sie wirkt nun größer, hat sogar eine eigene Fast Food Produktion. Die Klischees aus dem ersten Teil sind hier leider nicht mehr gegeben. Außerdem hat der Film nichts mehr von dem Flair des Vorgängers übrig. Die Atmosphäre ist dennoch da, aber schlägt sie diesmal in eine andere Richtung aus. Hier spielt nur ein kleiner Teil des Filmes bei Nacht, und die deutsche Synchronfassung ruiniert die Stimmung dann komplett, denn die wurde gezwungen auf witzig ausgerichtet. So wurden auch den Critters Stimmen verliehen, die eigentlich nichts Intelligentes von sich geben. Gäbe es nicht ein paar Morde, könnte man meinen, einen Kinderfilm zu sehen.

Denn auch effektemäßig hat sich einiges getan. Die CGI Effekte sind zwar immer noch auf dem Level des Vorgängers, aber der Gorelevel hat sich enorm gesteigert. So bietet “Critters 2“ ein paar sehr gut gemachte Szenen, die ihre Wirkung nicht verfehlen. Die Waffen der Kopfjäger kommen hier auch mehr zum Einsatz, denn es gibt viel mehr Viecher zum abschießen. Diese platzen dann immer recht schön. Die Stacheln der Critters sind leider nicht mehr allzu oft in Aktion. Diese bedienen sich lieber ihrer Zähne.

Die Darsteller können leider auch nicht so gut überzeugen. Sie machen ihren Job zwar ordentlich, dennoch wirken viele wie Laien. Scott Grimes versucht seinen Charakter wieder zum Helden zu machen, dies gelingt ihm aber nur bedingt, da er darstellerisch zu weinig überzeugen kann. Wirklich herausragend war keiner der Darsteller. Die Kopfjäger sorgen mit einigen Verwandlungen für etwas Witz, tragen dabei aber leider nichts zur Qualität bei.

Fazit:

“Critters 2“ versucht an Teil 1 anzuknüpfen, was ihm leider nur bedingt gelingt. Darunter leidet vor allem die Atmosphäre. Besser sind auf jeden Fall die Goreszenen. Dennoch kann ich den Film nur im Originalton empfehlen, da die Critterssprüche es fast schaffen, den Film zu ruinieren.

3/5

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