O Palmenbaum (Filmkritik)

Zwei Jahre nach dem chaotischen Weihnachtsfest wollen Kathi und Jonas nun doch heiraten. Aber um vor der Familie zu flüchten, wird die Hochzeit auf Mauritius stattfinden. Aber da ihre Schwester Luise sehr verletzt wäre, darf sie mit ihrer Familie mitkommen. Doch sollen sie es niemanden weitererzählen.

Noch am selben Tag sind Luise und Joe bei der Omama eingeladen. Sie überreichen Joes Mutter vorzeitig das Weihnachtsgeschenk. Da Luise der Schwiegermutter von der geplanten Hochzeit ihrer Schwester erzählt hat, überraschen die Omama und Lilibet die erstaunten Urlauber am Flughafen. Zu allem Überdruss residieren die beiden Pensionistinnen auch noch im selben Hotel.

Natürlich will niemand die Zwei dabei haben. Lilibet steht abermals im Mittelpunkt, sie bestellt sogar einen Hubschrauber, der sie vom Flughafen zum Hotel bringen soll. Und die Omama schwärmt vom Paradies, fragt sich aber, wo sie hier eine Tanne her bekommen soll. Na wenn das der Opa noch erlebt hätte. Immer wieder entwickeln sich neue Konflikte. Einem glücklichen Weihnachtsurlaub steht also fast nichts mehr im Weg…

Kritik:

Um an dem Erfolg anzuknüpfen ließ Schwarzenberger die Handlung auch gleich an den Vorgänger anschließen. Der Schauplatz wurde nach Mauritius verlagert, und somit entwickelt sich auch die Handlung vom Weihnachtschaos zum chaotischen Familienurlaub. Leider kann der Film seinen Vorgänger nicht mehr erreichen.

Die Charaktere und Darsteller sind zwar die Selben geblieben, dennoch fehlt dem Ganzen was. Die genialen Dialoge aus Teil eins werden weniger, auch fallen die klassischen Weihnachtsklischees aus. Übrig bleibt eine Urlaubskomödie mit Generations- und Interessenkonflikt.

Dies führt wieder zu einigen witzigen Momenten, die aber bei weitem nicht am Vorgänger anknüpfen können. Einen besonderen Augenschmaus halten die Landschaftsaufnahmen bereit. Die Impressionen der Insel lassen natürlich sofort Urlaubsstimmung aufkommen.

Fazit:

Die Idee mit der Verlegung des Handlungsortes lässt den Film leider zu sehr von seinem klischeehaften Humor einbüßen. Eine nette Fortsetzung, die aber bei Weitem nicht an den Vorgänger ran kommt.

2/5

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