Gremlins (Filmkritik)

Billys Vater, ein erfolgloser Erfinder, ist einige Tage vor Weihnachten geschäftlich in Chinatown unterwegs. In einem alten Geschäft will er seine neueste Erfindung an den Mann bringen. Doch anstatt Erfolg zu haben, findet er dort ein pelziges, kleines Tier, welches sich perfekt als Weihnachtsgeschenk für Billy eigenen würde. Der Ladenbesitzer will den Mogwai nicht verkaufen. Er weiß von den Gefahren, die von dem kleinen Kerl ausgehen. Und so bittet der Enkel des Chinesen Billys Vater draußen zu warten, um ihm anschließend den Mogwai zu bringen.

Der Junge weist ihn noch auf drei wichtige Regeln hin:

Setze ihn nicht dem Licht aus. Sonnenlicht tötet ihn.

Bring ihn nicht mit Wasser in Berührung, bade ihn nicht, und gib ihm kein Wasser zu trinken.

Und das Wichtigste: Füttere ihn niemals nach Mitternacht, auch wenn er noch so viel bettelt.

Und so bringt er seinem Sohn den Mogwai, und erklärt ihm die Regeln. Jedoch passiert es, und Gizmo kommt mit Wasser in Berührung. Just springen von seinem Rücken fünf kleine Fellknäuel und entpuppen sich ebenfalls als Mogwais. Billy bringt einen der Neuen zu seinem alten Biolehrer.

Die anderen Vier machen in der Zwischenzeit Gizmo und Hund Barney das Leben zur Hölle. Eines Nachts überlisten sie Billy und erbetteln eine Mahlzeit. Da es allerdings schon nach Mitternacht war, verpuppen sie sich noch in derselben Nacht. Nachts darauf schlüpfen sie als Gremlins und terrorisieren die ganze Stadt. Niemand kann sie aufhalten…

Kritik:

Als in den 80ern gerade die Monsterfilme modern waren, schuf Joe Dante mit seinen “Gremlins“ einen witzigen, aber auch sozialkritischen Kultfilm. Neben interessant gestalteten Viechern, vermag auch die Handlung zu interessieren.

Die Geschichte spielt sich in einer kleinen, verträumten Stadt, zur Weihnachtszeit ab. So brechen gerade zur stillsten Zeit im Jahr das Chaos und die Anarchie aus. Dante legte dabei viel Wert aufs Detail. So bietet der Film neben einem überzeugenden Set, gut gestalteter Monster, auch jede Menge interessanter Charaktere. Die wichtigen Rollen werden kurz vorgestellt, Entwicklung gibts allerdings keine, sie bleiben ihrer Linie treu. Auch die Nebendarsteller fügen sich perfekt ins Konzept ein, auch wenn sie nur einen Satz sagen dürfen, tragen sie zum weiteren Handlungsverlauf, oder zum Hintergrundwissen bei.

Besonders gelungen ist die Gestaltung von Gizmo und den anderen Gremlins. Die gute alte Handarbeit kann nach wie vor überzeugen. Jede Bewegung, auch Augen, Lider usw., der Gremlins wurde sehr gut in Szene gesetzt. Außerdem gibt es einige gut gemachte Effekte zu bewundern. Action kommt rein, als Gizmo mit dem Wasser in Berührung kommt, und die Anderen schlüpfen. All zu schnell nehmen sie menschliche Makel an.

Nach ihrer Verwandlung stürzen sie die ganze Stadt ins Chaos. Anfangs vorgestellte Nebencharaktere plagen sich mit den Gremlins rum. Das Tempo und die Spannung erhöhen sich. Auch der Humor kommt hierbei keinesfalls zu kurz. Die Gremlins unterhalten sich prächtig in der Bar oder dem Kino. Auf Morde wurde größtenteils verzichtet, was dem Film aber nicht schadet, so kann er sich mehr in Richtung Horrorkomödie entwickeln. Die Atmosphäre wird recht dicht gehalten, hier passt einfach alles zusammen.

Fazit:

Noch heute wissen die Gremlins mit einer interessanten Genremischung zu begeistern.

4,5/5

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