Gremlins 2 (Filmkritik)

Nach dem Tod des alten chinesischen Kaufmannes, muss sein kleiner Laden einem riesigen Einkaufs- und Bürogebäude weichen. Somit sitzt Gizmo auf der Straße und muss sich alleine durchschlagen, so ganz ohne Fernsehen. Aber auch Billy und seine Verlobte Kate hat es nach New York verschlagen. Sie arbeiten beide in dem neuen Konzerngebäude.

Das Arbeitsklima ist in dieser Firma recht angespannt und die Angestellten werden fast wie Sklaven behandelt. Neben dem Einkaufszentrum gibt es einen Fernsehsender und ein biochemisches Labor in dem Wolkenkratzer. Und genau dort findet Billy Gizmo wieder. Bevor ihn die Forscher sezieren können, befreit er seinen alten Freund und nimmt ihn in sein Büro mit.

Doch dann fangen die Probleme erst an. Nachdem Gizmo abermals nass wird, schlüpfen wieder eine Hand voll böser Artgenossen von seinem Rücken, und machen fortan das Hochhaus unsicher. Die Sonne geht schon bald unter, und die Gremlins freuen sich schon auf einen Besuch in New York. Nur Billy und Gizmo können sie jetzt noch aufhalten …

Kritik:

Nach dem Erfolg der Gremlins war es nur eine Frage der Zeit, bis eine Fortsetzung nachgeschoben wird. Joe Dante übernahm abermals die Regie, schafft es aber nicht, seinen Vorgänger zu toppen. Der Film driftet zu sehr in Richtung Komödie ab. Einige Warner Produktionen machen so nebenbei Bekanntschaft mit den Gremlins. Der Horror wird komplett zurückgeschraubt, und das Ganze wird kinderfreundlicher.

Um Abwechslung zu schaffen, wurde die Handlung nach New York verlegt. Jedoch beschränkt sich hier der Schauplatz auf das eine Hochhaus. Dennoch gibt es hier genug Raum, wo die Gremlins Unheil stiften können. Besonders das Forschungslabor mit seinen verschiedenen Elixieren hat es den Viechern angetan. Und so führt die Aktion zu teils witzigen Mutationen. Die Gremlins selbst wurden abermals hervorragend gestaltet.

Atmosphäre und Spannung sind auf ein Minimum reduziert, und der Film bleibt im Komödiengenre stecken. Neben den gezwungen witzigen Gremlins sorgen auch einige Charaktere für ein paar Lacher. Sie wurden recht interessant und glaubwürdig gestaltet. Und so überzeugen der frustrierte Horrormoderator, die ständig betrunkenen TV-Köchin und Christopher Lee als Forscher voll und ganz. Bei den Hauptdarstellern konnten zum Glück wieder die gleichen Schauspieler gewonnen werden.

Fazit:

Joe Dante ist leider seinem Konzept aus Teil 1 nicht treu geblieben, und somit scheitert der Versuch eine reine Komödie zu gestalten. Viele Lacher zünden einfach nicht. Dennoch hat der Film auch seine guten Momente.

3,5/5

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