Ein Kind zu töten … (DVD Review)

Inhalt:

Ein kleines spanisches Küstenstädtchen im Sommer: Aus dem Reisebus steigen Tom und seine hochschwangere Frau Evelyn, die vor der Geburt ihres Kindes noch ein paar ruhige Tage am Meer verbringen wollen. Ziel ihrer Reise ist ein kleines Fischerdorf auf der abgelegenen Insel Almanzora – vier Stunden entfernt vom geschäftigen Trubel des Festlands. Als beide im kleinen Hafen anlegen, werden sie von einer Gruppe spielender Kinder empfangen. Alles scheint friedlich. Doch als sie durch die Gassen des kleinen Dörfchens schlendern, kommt ihnen alles seltsam ruhig und verlassen vor. Kein Erwachsener ist zu sehen. Offenbar sind alle auf einem Fest am anderen Ende der Insel. Aber dann wird Tom Zeuge eines unfassbaren Vorfalls. Irgendetwas stimmt nicht mit den Kindern…

Bild:

Die Bildqualität ist sehr gut. Bildstörung hat ganze Arbeit geleistet, um den relativ alten Film in dieser Qualität präsentieren zu können. Es gibt weder ein Rauschen noch andere analoge Defekte. Die Schärfe ist auf hohem Niveau und unterliegt keinen Schwankungen. Die Farben leuchten satt und kräftig. Kontrast und Helligkeit sind gut aufeinander abgestimmt. Es gehen keine Details im Dunkeln verloren.

5/5

Ton:

  • Stereo 2.0 Deutsch
  • Stereo 2.0 Englisch
  • Stereo 2.0 Spanisch

Bildstörung entschuldigt sch vorab per Texttafel für etwaige altersbedingte Tonfehler. Damit übertreibt das Label ein wenig, denn Tonfehler fallen fast nicht auf, und wirken auch nicht störend. Die neu eingefügte Eröffnungssequenz liegt auf Englisch, mit Untertiteln vor.

Die englische Tonspur ist etwas lauter, und klingt wuchtiger, als die beiden anderen. Die Höhen und Tiefen sind bei dieser, und der Spanischen gut abgemischt. Die deutsche Tonspur ist etwas Basslastig, so hallen die Dialoge sehr leicht. Die Dialoge sind bei allen drei Tonspuren gut verständlich, und werden nicht überlagert.

4/5

Extras:

  • Interview mit dem Regisseur
  • Interview mit dem Kameramann
  • Booklet
  • Bonus CD mit dem Soundtrack

Die beiden Interviews sind sehr interessant. Dabei werden auch Szenen vom Dreh gezeigt. Das Booklet sollte man erst lesen, nachdem man den Film gesehen hat.

3,5/5

Fazit:

Bildstörung wird ihrem Ruf gerecht, und bringt wieder eine qualitativ hervorragende Veröffentlichung zu einem sehr guten Film. Reine Mainstreamfans werden mit dem Film nicht all zu viel anfangen können. Jedoch Fans von anspruchsvollen Filmen kommen dabei voll auf ihre Kosten. “Ein Kind zu töten …“ bietet eine beklemmende Atmosphäre und gute Darsteller. Eine ausführliche Kritik zum Film findet ihr bei unseren Filmkritiken.

4,5/5

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