Confession of Pain (DVD Review)

Inhalt:

Hei ist ein erfahrener Polizist im Morddezernat, der die Abgründe seines Berufes in sich trägt und auch schon einmal die Bestrafung eines Serienvergewaltigers und -mörders selbst in die Hand nimmt. Ihm zur Seite steht sein Kollege und Freund Bong, der mit Beziehungsproblemen ringt. Nach einer harten Einsatznacht heimgekehrt, findet dieser jedoch seine Freundin mit geöffneten Pulsadern tot auf. Als er dann auch noch erfährt, dass sie ein gemeinsames Kind abgetrieben hat, kündigt er, wird Privatdetektiv und ergibt sich dem Suff. Drei Jahre später ist Hei dagegen scheinbar glücklich mit Susan, der Tochter eines Multimillionärs, verheiratet und auf der Sonnenseite des Lebens angekommen. Da passiert ein schrecklicher Mord: Sein Schwiegervater und dessen Butler werden im eigenen Haus ausgeraubt und brutal erschlagen. Hei gerät unter Verdacht und bittet seinen alten Partner, die Ermittlungen aufzunehmen. Hintergrund Die Remake-Rechte an Confession of wurden kürzlich nach Hollywood verkauft, wie auch schon die des Vorgängerfilms Infernal Affairs, dessen Remake derzeit als The Departed; weltweit erfolgreich ist. Das Departed-Team hat angekündigt, auch Confession of Pain neu aufzulegen.

Bild:

Mit der Bildqualität kann man durchwegs zufrieden sein. Der Kontrast ist perfekt eingestellt, so dass keine Details unter gehen. Die Helligkeit braucht bei manchen Szenenwechseln einen Bruchteil einer Sekunde um sich einzustellen, was allerdings nicht als störend auffällt. Die Schärfe ist auf oberem Niveau, dennoch kommt es bei schnellen Kameraschwenks zu minimalen Schwankungen, welche aber auf das Ausgangsmaterial zurückzuführen sind. Die Farben leuchten satt und kräftig. Sie wirken sehr natürlich. Es kommt zu keinem Bildrauschen oder anderen Defekten.

4/5

Ton:

  • Dolby Digital 5.1 Deutsch
  • Dolby Digital 5.1 Kantonesisch

Die Töne kommen sehr wuchtig aus den Lautsprechern. Sogar bei den beiden Stereospuren wurden die Höhen und Tiefen hervorragend abgemischt, so dass der einzige Unterschied der Raumklang ist, der bei den 5.1 Spuren annähernd perfekt präsentiert wird. Die Töne steuern immer den richtigen Speaker an, und auch der Subwoofer wird ordentlich gefordert. Die Dialoge sind dabei immer gut verständlich und werden nicht von den Hintergrundgeräuschen überlagert.

5/5

Extras:

  • Making of
  • Pressekonferenz
  • Trailer

Das Making of teilt sich in mehrere Kapitel auf, die leider nicht einzeln anwählbar sind. Es beinhaltet Interviews sowie Szenen vom Dreh und ist durchwegs interessant. Danach kann man sich einige Impressionen von der Pressekonferenz ansehen.

3/5

Fazit:

“Confession of Pain“ ist ein packender Thriller mit hervorragenden Darstellern und einer interessanten Wendung.
Die technische Umsetzung ist durchaus gelungen. Fans des asiatischen Thrillers sollten hier einen Blick riskieren.

4,5/5

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