Das Wunder von Manhattan (Filmkritik)

Da der Kaufhausweihnachtsmann des Einkaufszentrum “Cole’s“ betrunken vom Schlitten gefallen ist, sucht die Werbeleiterin Dorey Walker verzweifelt Ersatz. Und so engagiert sie den Rentner Kris Kringle, der dem echten Weihnachtsmann zum Verwechseln ähnlich sieht. Dieser beginnt seinen Job und wird sofort Publikumsmagnet im Kaufhaus. Die Umsatzzahlen steigen.

Was der Konkurrenz natürlich gar nicht gefällt. Und da Kringle sich nicht abwerben lässt, versuchen sie ihm eine Straftat anzuhängen, was ihn ins Gefängnis bringt. Dort muss er nicht nur dem Richter beweisen, dass er der echte Weihnachtsmann, und kein Geisteskranker, ist, sondern auch Dorey und ihre Tochter überzeugen…

Kritik:

“Das Wunder von Manhattan“ ist mitunter einer der besten Weihnachtsfilme, und das obwohl er eigentlich ein Remake ist. Das Original ist im deutschsprachigen Raum nicht sehr verbreitet, in den USA hingegen sorgt er jährlich für Millionenumsätze. Doch das Remake braucht sich nicht hinter seinem Vorbild verstecken.

Der Film hat alles, was einen besinnlichen Weihnachtsfilm ausmacht. Liebenswerte Charaktere, ok, das Kind nervt ein wenig, aber es ist ja auch ein Kinderfilm, eine hervorragende Atmosphäre, die Weihnachtsstimmung verbreitet und eine interessante Handlung samt Botschaft: Man muss nicht alles logisch erklären können, man braucht nur dran zu glauben. Sei es jetzt der Weihnachtsmann, Gott, oder was auch immer.

Und so sind es die leichtgläubigen Kinder, die sofort von Kringle überzeugt sind. Die Erwachsenen tun sich dabei etwas schwerer. Wobei Richard Attenborow voll und ganz in seiner Rolle überzeugen kann. Auch die anderen Darsteller agieren ihren Rollen entsprechend gut.

Mit teils witzigen, teils bewegenden Szenen steuert der Film in Richtung Showdown, wo noch mal der Zusammenhalt der New Yorker Bürger demonstriert wird. Und ob Kringle nun der Weihnachtsmann ist oder nicht, muss der Zuseher, wie die Charaktere im Film, für sich entscheiden. Denn in einem fliegenden Rentierschlitten sieht man ihn nicht reisen. Und wenn man sich diese logische Hinterfragung nicht antut, kann man ohne weiters den Film genießen.

Fazit:

Einfach Hirn abschalten, den Alltagstrott vergessen, und sich einen Abend lang mit weihnachtlicher Stimmung berieseln lassen.

4/5

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s