A Christmas Carol (Filmkritik)

Nach dem Tod seines Geschäftspartners, Jakob Marley, führt Ebenezer Scrooge deren Geschäft eisern weiter. Scrooge hat schon vor Jahren jegliche Freude am Leben verloren. Führ ihn zählt nur Gewinn und Reichtum. Für Nächstenliebe und seine Mitmenschen hat er nichts übrig. Für Bedürftige gibt es ja Arbeitsämter und die Wohlfahrt. Die Vorfreude an Weihnachten, die sein Neffe verbreitete, kann er nicht teilen. Er hält das Ganze für Humbug.

Als Ebenezer sich am Weihnachtsabend in seine kalte Wohnung zurückzieht und genüsslich seine Gemüsesuppe schlürft, erscheint ihm der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners und warnt ihn, sein Leben zu ändern. Ansonsten droht ihm das gleiche Schicksal wie Marley selbst. Außerdem soll er, noch in derselben Nacht, Besuch von drei Geistern bekommen, die Scrooge die Augen öffnen sollen…

Kritik:

Der Rest der Geschichte sollte bekannt sein. Die Geister zeigen ihm seine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Woraufhin sich Scrooge zum Gutmenschen wandelt. Unzählige Male wurde Dickens Weihnachtsgeschichte, mehr oder weniger erfolgreich, verfilmt. An der Handlung selbst ändert sich selten was. Oft werden nur die Schauplätze und Zeitalter verändert.

Diese Adaption spielt um 1840. Hierfür wurde besonderer Wert auf die Kostüme und Ausstattung der Sets gelegt. Ebenso wurden die Dialoge etwas der Zeit angepasst und klingen daher recht poetisch. Die Drehorte sind in ihrer Anzahl zwar recht spärlich, aber umso detaillierter gestaltet. Die Spezialeffekte wirken sehr überholt. Halbdurchsichtige Geister sind ja noch in Ordnung, aber der billige Wirbelsturm, naja.

Doch der Film hat andere Stärken. Patrick Steward spielt den geizigen Scrooge fantastisch. Er beweist einmal mehr, dass er ein hervorragender Charakterdarsteller ist. Somit kann er die Dramatik der Szenerie perfekt einfangen und wiedergeben. Die anderen Schauspieler verblassen komplett in seiner Gegenwart.

Fazit:

Patrick Steward hält diese dramatische Adaption am Leben. Jedoch reicht seine Darbietung alleine nicht aus.

3/5

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